ABGEORDNETE DOROTHEA FREDERKING

Dorothea Frederking
Sprecherin für Landwirtschaft, Tierschutz, Verbraucherschutz, Medien und EuropaBetreute Regionen:
Altmarkkreis Salzwedel, Landkreis Stendal
Zugehörigkeit Ausschüsse:
Landwirtschaft, Ernährung und Forsten (Mitglied), Bundes- und Europaangelegenheiten, Medien und Kultur (Mitglied), Enquete-Kommission "Das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk durch Transparenz und Reformwillen stärken“ (Mitglied)
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Pressemitteilungen

Tierwohl darf nicht bei 30 Grad enden
Frederking fordert Hitzeschutz zum festen Bestandteil des Umbaus der Tierhaltung
Die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage von Dorothea Frederking macht den Handlungsdruck für Hitzeschutz bei Nutztieren deutlich. Während der Hitzeperiode Ende Juni wurden den Veterinärbehörden erhöhte Tierverluste vor allem bei Geflügel und Schweinen bekannt. Einen Zusammenhang mit der extremen Hitze bezeichnet die Landesregierung als naheliegend. In einigen Fällen wurden wegen des Verdachts auf Tierschutzverstöße Verwaltungsverfahren eingeleitet. Ein Fall wurde an die Staatsanwaltschaft abgegeben. Die Landesregierung räumt ausdrücklich Defizite bei bestehenden Stallanlagen und technischen Möglichkeiten ein, die bei Temperaturen von über 40 Grad nicht mehr ausreichen, um Tiere vor der enormen Hitze zu schützen. Hitzebedingte Tierverluste werden vom Land bislang nicht systematisch erfasst und ausgewertet.

Tierrettung aus industriellen Anlagen kaum möglich
Debatte um Stallbrände geht am Kernproblem vorbei
Megaställen werden zur Todesfalle
Zur aktuellen Berichterstattung über Stallbrände, Ursachen und möglichen Präventionen erklärt Dorothea Frederking, agrarpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:
„Das grundlegende Problem ist: Aus industriellen Tierhaltungsanlagen können im Brandfall die dort gehaltenen Massen an Tieren gar nicht gerettet werden. Für eine große Zahl von Tieren werden die Megaställe somit zwangsläufig zu qualvollen Todesfallen. Schweine fliehen nicht geordnet ins Freie. Sie müssen ruhig getrieben werden und suchen bei Gefahr oft den vermeintlich sicheren Stall auf. Bei Rauch, Hitze, Lärm und Panik wird Rettung zur Illusion. Deshalb geht die Debatte am Kern vorbei, wenn sie bei Rauchmeldern und Feuerwehrplänen stehen bleibt.“.“

Wildtiere gehören nicht ins Wohnzimmer
Wildtiere gehören nicht ins Wohnzimmer
Zur Einbringung des Antrags für eine Positivliste bei der privaten Haltung von Tieren erklärt Dorothea Frederking, Sprecherin für Tierschutz und Verbraucherschutz der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag von Sachsen-Anhalt:
„Eine Boa im Landkreis Harz, eine Python in Haldensleben, ein Tiger, der einen Helfer verletzt. Das klingt nach Ausnahme, ist aber ein Warnsignal. Wildtiere gehören in ihre natürlichen Lebensräume. Wer Tiere liebt, muss ihnen mehr gönnen als ein Wohnzimmer, einen Keller oder ein Terrarium, das ihren Bedürfnissen kaum gerecht wird.“
Regionalbüro und betreute Regionen
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Schadewachten 22a
39576 Stendal
buero(at)dorothea-frederking.de
03931 589 6330
Altmarkkreis Salzwedel und Landkreis Stendal