Nach aktuellem Stand drohen Sachsen-Anhalt durch das Urteil rund 35 Millionen Euro zusätzliche Kosten pro Jahr. Dieses Geld fehlt dann bei guten Takten, stabilen Ticketpreisen und verlässlichen Verbindungen zwischen Stadt und Land. Wer die Schiene verteuert, macht das Leben teurer und schwächt den Zusammenhalt in unserem Land.
Deshalb muss der Bund jetzt Verantwortung übernehmen. Die Mehrkosten dürfen nicht auf die Länder und am Ende auf die Fahrgäste abgewälzt werden. Wir brauchen kurzfristig einen vollständigen Ausgleich und langfristig eine echte Reform des Systems. Trassenpreise müssen so ausgestaltet werden, dass sie mehr Verkehr auf die Schiene bringen, statt die Verkehrswende auszubremsen.
Für uns ist klar: Mobilität darf kein Privileg des Geldbeutels sein. Wir wollen ein Sachsen-Anhalt, in dem auch der ländliche Raum stark angebunden bleibt und der Regionalverkehr Sicherheit im Alltag gibt. Wer Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Stärke ernst meint, muss jetzt die Schiene stärken. Der Zugverkehr muss bezahlbar und attraktiv bleiben.“
