Die Grünen machen deutlich, dass kurzfristige Symbolpolitik das Problem nicht löst. Wer in Krisenzeiten allein auf billigeren Sprit setzt, verlängert die Abhängigkeit von Öl und Gas und verschärft damit die Unsicherheit für Verbraucherinnen und Verbraucher. Nötig sei stattdessen ein verlässlicher Kurs, der Entlastung mit einer echten Perspektive verbindet.
„Wir wollen die Menschen nicht von einer fossilen Preiswelle in die nächste schicken“, so Sziborra-Seidlitz. „Was jetzt hilft, sind konkrete Maßnahmen, die soziale Härten abfedern und zugleich den Weg in eine bezahlbare, klimafreundliche Mobilität ebnen. Dazu gehören direkte Entlastungen für besonders belastete Haushalte, ein günstigeres Deutschlandticket und niedrigere Kosten bei Strom und Grundnahrungsmitteln. Gleichzeitig müssen Bus und Bahn im ländlichen Raum endlich so ausgebaut werden, dass sie im Alltag wirklich eine Alternative sind.“
Für die Grünen gehören soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und wirtschaftliche Vernunft zusammen. Erneuerbare Energien, eine bessere Ladeinfrastruktur und ein starker öffentlicher Nahverkehr seien keine Zukunftsträumerei, sondern die Voraussetzung dafür, dass Menschen in Sachsen-Anhalt sicher durch Krisenzeiten kommen.
Sziborra-Seidlitz sagt abschließend: „Veränderung muss Sicherheit geben. Genau darum geht es. Wer heute in erneuerbare Energien und bezahlbare Mobilität investiert, schützt die Menschen morgen vor dem nächsten Preisschock. Sachsen-Anhalt braucht jetzt Entlastung mit Plan und Freiheit von fossilen Krisen.“
